Volleyball: ungeklärte Hallensituation des VfB Suhl für die Champions League braucht eine Lösung

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, 24. April 2026

Die Volleyballerinnen des VfB Suhl haben in dieser Saison mit dem Double aus Pokalsieg und Meisterschaft Historisches für das Sportland Thüringen geschafft. Einen großen Anteil am Erfolg hat ohne jeden Zweifel die Heimspielstätte der Suhlerinnen: Die Wolfsgrube. Die in den 90er Jahren erbaute Halle mit ihrem lautstarken Publikum gleicht einer uneinnehmbaren Festung und wird regelmäßig für die Gegnerinnen zum Alptraum.

Jetzt thront hier der Deutsche Meister! Und der spielt in der kommenden Saison erstmals in der Champions League. Ob das Wolfsrudel seinen internationalen Gegnerinnen auch in der Wolfsgrube das Fürchten lehrt, ist dagegen noch ungewiss. Denn die Halle genügt scheinbar nicht den Kriterien des Weltverbandes FIVB für die Champions League. Deshalb strebt der Verein aktuell eine Austragung im 50 Kilometer entfernten bayerischen Coburg an, da es in Thüringen keinen wirtschaftlich sinnvollen Ausweichort gibt.

Matthias Herzog, sportpolitischer Sprecher der BSW-Fraktion im Thüringer Landtag, weist schon länger kritisch darauf hin, dass es im Freistaat keine geeignete Multifunktionshalle für Ballsportarten gibt:

“Sollte der VfB Suhl seine Heimspiele in der Champions League in Coburg austragen müssen, wäre dies ein großer Imageschaden für das Sportland Thüringen. Ich fordere seit Jahren eine Erweiterung der Spitzensportstätten zu Multifunktionsarenen für den Ballsport. Ein Ansatz für Suhl wäre das Kommunale Investitionsprogramm der Landesregierung. Die Entscheidung über die Verwendung der Mittel liegt beim Stadtrat.”

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