Lohndrückerei und der Abbau von Arbeitnehmerrechten sind mit dem BSW nicht zu machen
,„Thüringens Wirtschaft braucht dringend Wachstumsimpulse. Wir setzen unter anderem auf Bürokratieabbau, wettbewerbsfähige Energiepreise und Maßnahmen zur Vereinfachung der Fachkräftegewinnung. Forderungen nach niedrigeren Arbeitsstandards und Lohnzurückhaltung weisen wir klar zurück“, kommentiert die arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der BSW-Fraktion im Thüringer Landtag, Anke Wirsing, die aktuelle Debatte um Antworten auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen.
„Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche brauchen die Beschäftigten besonderen Schutz“, betont Wirsing weiter. „Wenn nun auch in Thüringen Forderungen lauter werden, den Mindestlohn und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu schleifen oder Feiertage abzuschaffen, sage ich klar: Das ist mit dem BSW nicht zu machen.“
Wirsing erklärt: „Thüringen ist Deutschlands Niedriglohnstandort Nummer 1, jeder dritte Arbeitnehmer im Freistaat wird mit einem Stundenlohn unter 15 Euro abgespeist.“ Die Brombeer-Koalition habe sich darauf verständigt, die Tarifbindung zu stärken und den Niedriglohnsektor zurückzudrängen.