Pflegeheim-Kosten auf Rekordniveau - Pflege muss zur Chefsache werden

Pressemitteilungen
, 25. Januar 2026

Junge Menschen müssen besser vor Gefahren wie Cybermobbing, Suchtverhalten oder der stark kommerziellen Ausrichtung sozialer Medien geschützt werden können. Das BSW teilt die grundsätzliche Sorge über die negativen Auswirkungen einer unregulierten Nutzung sozialer Plattformen auf junge Menschen. Gleichzeitig spricht sich die Partei jedoch klar gegen pauschale Verbote aus, wie sie etwa in Australien für alle unter 16-Jährigen eingeführt wurden.

Nina Behrendt, Sprecherin für Digitales, betont:

„Pauschale Verbote greifen zu kurz und verkennen die Lebensrealität vieler junger Menschen. Stattdessen setzen wir auf gestaffelte Zugangsregelungen und ein verantwortungsvolles Vorgehen mit Augenmaß. Es ist sinnvoller, Kinder und Jugendliche altersgerecht an digitale Medien heranzuführen und sie dabei zu begleiten, als sie vollständig auszuschließen. Junge Menschen müssen lernen, digitale Angebote verantwortungsvoll zu nutzen – dafür brauchen sie Unterstützung und Medienkompetenz, nicht Überregulierung.“

Ergänzend erklärt Steffen Quasebarth, medienpolitischer Sprecher der BSW-Fraktion:

„Gleichzeitig müssen die Hilfs- und Schutzmöglichkeiten für Betroffene von Online-Belästigung, Cybermobbing und Grooming deutlich verbessert werden. Für einen niedrigschwelligen und wirksamen Umgang mit digitalen Übergriffen braucht es eine personell gut ausgestattete und entsprechend geschulte Polizei. Wir unterstützen Initiativen, die Kindern und Jugendlichen konkrete Hilfe bieten, statt sich auf reine Verbotsdebatten zu beschränken. Besonders in der Prävention und in Schutzkonzepten, die auf begleitete Medienkompetenz und gezielte Unterstützung bei digitalen Gefährdungen setzen, sehen wir einen konstruktiven und nachhaltigen Weg.“

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