“Die Finals” sind eine große Chance für Thüringen
,Die Regierungsfraktionen von CDU, BSW und SPD werden morgen im Thüringer Landtag einen Antrag zur Unterstützung einer Bewerbung um die Multisportveranstaltung „Die Finals“ in den Jahren 2028 oder 2029 einbringen.
Dazu erklärt Matthias Herzog, sportpolitischer Sprecher der BSW-Fraktion:
„Mit „Die Finals“ haben wir die große Chance, Thüringen als modernen Sport- und Veranstaltungsstandort weiter zu stärken. Es geht dabei nicht nur um Spitzensport, sondern um wirtschaftliche Impulse, bessere Infrastruktur und nachhaltige Effekte für das ganze Land.“
Die Multisportveranstaltung bündelt zahlreiche Deutsche Meisterschaften an einem Ort und erreicht durch mediale Übertragungen ein Millionenpublikum. Der Antrag hebt hervor, dass Thüringen bereits heute über die notwendige Erfahrung und Infrastruktur verfügt, um Großveranstaltungen erfolgreich auszurichten.
Für die BSW-Fraktion ist dabei entscheidend, dass die positiven Effekte breit im Land ankommen:
„Wenn wir investieren, dann muss das Geld auch in Thüringen wirken – bei unseren Unternehmen, unseren Vereinen und unseren Menschen. Regionale Wertschöpfung ist für uns ein zentraler Maßstab.“
Zugleich sieht Herzog in der Bewerbung eine Chance, notwendige Investitionen in die Sportinfrastruktur zu beschleunigen:
„Viele Sportstätten müssen ohnehin modernisiert werden. Die Finals können dazu beitragen, diese Maßnahmen schneller umzusetzen – und damit dauerhaft bessere Bedingungen für Breitensport und Schulsport zu schaffen.“
Mit Blick auf die Finanzierung betont Herzog die gemeinsame Verantwortung von Land und Kommunen:
„Eine solche Veranstaltung ist eine gemeinsame Aufgabe. Neben dem Land werden auch die beteiligten Kommunen ihren Beitrag leisten müssen – schließlich profitieren sie in besonderer Weise von den wirtschaftlichen Effekten.“
Abschließend erklärt Matthias Herzog:
„Die Finals sind für Thüringen keine Ausgabe – sie sind eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Wenn wir es richtig machen, profitieren Wirtschaft, Sport und Gesellschaft gleichermaßen.“