Corona-Enquetekommission
Aufarbeitung statt Abhaken -
BSW will aus Corona lernen!
Die Corona-Zeit hat uns allen vor Augen geführt, wie stark eine Gesundheitskrise das tägliche Leben, die Wirtschaft und das gesellschaftliche Miteinander beeinflussen kann. Viele Entscheidungen mussten in Thüringen unter hohem Zeitdruck getroffen werden. Heute geht es darum, die Erfahrungen aus dieser Zeit zu nutzen, um unseren Freistaat besser auf zukünftige Krisen vorzubereiten.
Im Thüringer Landtag wurde deshalb eine Enquetekommission eingesetzt, die aus den Erfahrungen der SARS-CoV-2-Pandemie konkrete Lehren für kommende Gesundheitskrisen ziehen soll. Im Fokus der Aufarbeitung steht insbesondere, wie Thüringen auf die Pandemie reagiert hat und welche Maßnahmen künftig helfen können, schneller, wirksamer und widerstandsfähiger auf ähnliche Situationen zu reagieren.
Thematisch beschäftigt sich die Kommission unter anderem mit der Krisenfestigkeit des Gesundheitssystems, der Unterstützung von Familien, sozialer Sicherheit, funktionierenden politischen Entscheidungsprozessen sowie einer verlässlichen Kommunikation in Krisenzeiten. Also: Welche Strukturen müssen gestärkt werden, damit Gesellschaft, Verwaltung und Politik in zukünftigen Notlagen handlungsfähig bleiben?
Die Besonderheit einer Enquetekommission ist ihre Zusammensetzung: Neben 12 Abgeordneten des Thüringer Landtags arbeiten auch 12 sachverständige Mitglieder aus Wissenschaft und Praxis gleichberechtigt in der Kommission mit. Damit fließen sowohl politische Perspektiven als auch fachliche Expertise direkt in die Arbeit ein.
Mitglieder des Ausschusses
Matthias Herzog
Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum; Corona Enquete-Kommission; stellv. Fraktionsvorsitzende
Tilo Kummer
Minister für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten; Mitglied in der Corona-EnquetekommissionZuständiger Referent des Ausschusses