Leistungsstreichungen würden das Gesundheitssystem noch ineffizienter machen

Archiv
, 27. Dezember 2025

Die Streichung von Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, wie sie aktuell das Bundeskanzleramt vorschlägt, lehnt die BSW-Fraktion kategorisch ab. „Wie man ein Gesundheitssystem verbessern will, indem weitere Leistungen gestrichen werden, erschließt sich beim besten Willen nicht“, betont Stefan Wogawa, der gesundheitspolitische Sprecher der BSW-Fraktion im Thüringer Landtag. Durch ein solches Herangehen würde das Gesundheitssystem stattdessen noch ineffizienter. Das werde man auch im Dialog mit den Koalitionspartnern in Thüringen deutlich machen, so der Gesundheitsexperte.

Das BSW setzt sich dagegen auch weiterhin für Einsparungen durch die deutliche Reduzierung der Zahl der gesetzlichen Krankenkassen und deren Bündelung ein. „Das bedeutet einen radikalen Bürokratieabbau, das Einsparen unnötiger Verwaltungskosten und dazu klare Effizienzgewinne, beispielsweise durch einheitliche IT-Lösungen“, erläutert Wogawa. Er gehe von Einsparungen von jährlich mindestens einer Milliarde Euro aus. „Hier muss dringend gehandelt werden!“

„Die privaten Krankenversicherungen, die Gewinne auf Kosten eines solidarischen Gesundheitssystems erzielen , sollten generell abgeschafft werden“, so Wogawa abschließend.

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